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Spiele der 60er: Womit Kinder in den 60ern spielten

Spiele der 60er: Womit spielten Kinder damals?

Letztes Update: 03. April 2025

Der Artikel beleuchtet die Spiele, die Kinder in den 60er Jahren begeistert haben. Von klassischen Brettspielen über kreative Bastelideen bis hin zu Outdoor-Abenteuern – erfahren Sie, wie Kinder ihre Freizeit damals gestaltet haben.

Was spielten Kinder in den 60er Jahren?

Spielen unter freiem Himmel: Die Welt als Abenteuerspielplatz

In den 60er Jahren war das Spielen für Kinder eine ganz andere Erfahrung als heute. Es gab keine Smartphones, keine Konsolen und auch keine digitalen Spiele. Stattdessen war die Welt draußen der Ort, an dem Abenteuer stattfanden. Spielplätze, Hinterhöfe und Wiesen wurden zu Schauplätzen für kreative Spiele. Kinder nutzten, was sie fanden: Stöcke wurden zu Schwertern, Steine zu Schätzen. Die Fantasie war der wichtigste Begleiter. Spiele wie „Räuber und Gendarm“ oder „Verstecken“ waren besonders beliebt. Sie brauchten keine Ausrüstung, nur Mitspieler und ein bisschen Platz. Diese Spiele der 60er waren nicht nur unterhaltsam, sondern förderten auch Bewegung und soziale Fähigkeiten.

Die Klassiker: Hüpfspiele und Kreidekunst

Ein weiteres Highlight der Spiele der 60er waren Hüpfspiele. Mit Kreide malten Kinder Kästchen auf den Boden, um „Himmel und Hölle“ zu spielen. Dabei ging es darum, geschickt von Feld zu Feld zu springen, ohne die Linien zu berühren. Diese Spiele waren einfach, aber forderten Konzentration und Geschicklichkeit. Auch die Kreide selbst wurde kreativ genutzt. Kinder malten damit Bilder oder entwarfen Spielfelder für andere Spiele. Die Straßen und Gehwege verwandelten sich so in bunte Kunstwerke. Diese Art des Spielens war nicht nur günstig, sondern auch ein Ausdruck von Kreativität und Gemeinschaft.

Fritz Frerichs: Ein Blick in die Vergangenheit

Der Fotograf Fritz Frerichs hat mit seinen Bildern die Spiele der 60er Jahre festgehalten. Seine Aufnahmen zeigen Kinder, die in Gruppen spielen, lachen und die Welt um sich herum vergessen. Diese Bilder sind heute wertvolle Zeitdokumente. Sie erinnern daran, wie einfach und doch erfüllend das Spielen damals war. Frerichs’ Fotografien zeigen auch, wie wichtig das Zusammensein mit anderen war. Ob auf dem Spielplatz oder in der Nachbarschaft – das gemeinsame Spielen stand im Mittelpunkt. Seine Werke sind eine Einladung, sich an diese Zeit zu erinnern und vielleicht sogar einige dieser Spiele wieder aufleben zu lassen.

Spiele mit einfachen Mitteln: Murmeln und Gummitwist

Viele Spiele der 60er benötigten kaum Material. Murmeln waren ein beliebtes Spielzeug. Kinder zeichneten Kreise auf den Boden und versuchten, die Murmeln der anderen aus dem Kreis zu schießen. Auch Gummitwist war ein Klassiker. Mit einem einfachen Gummiband spielten Kinder Sprungvarianten, die oft von Liedern begleitet wurden. Diese Spiele waren nicht nur günstig, sondern auch leicht zu organisieren. Sie förderten Geschicklichkeit, Ausdauer und Kreativität. Heute wirken sie vielleicht altmodisch, doch sie hatten ihren ganz eigenen Reiz.

Die Bedeutung von Gemeinschaft

Die Spiele der 60er waren oft Gruppenspiele. Kinder trafen sich draußen, um gemeinsam zu spielen. Dabei entstanden Freundschaften, und Konflikte wurden spielerisch gelöst. Anders als heute, wo viele Spiele digital und oft allein gespielt werden, war das Spielen damals ein soziales Ereignis. Es ging nicht nur um den Spaß, sondern auch um das Miteinander. Diese Gemeinschaft prägte die Kindheit vieler Menschen und hinterließ bleibende Erinnerungen.

Die Rolle der Natur: Spielen ohne Grenzen

Die Natur spielte in den Spielen der 60er eine große Rolle. Wälder, Felder und Wiesen wurden zu Abenteuerspielplätzen. Kinder bauten Hütten aus Ästen, spielten Fangen zwischen Bäumen oder suchten nach Schätzen im Sand. Diese Spiele förderten nicht nur die Fantasie, sondern auch den Bezug zur Natur. Sie lehrten Kinder, ihre Umgebung zu schätzen und kreativ zu nutzen. Heute, in einer zunehmend urbanisierten Welt, wirkt diese Art des Spielens fast nostalgisch.

Warum die Spiele der 60er noch heute faszinieren

Die Spiele der 60er haben etwas Zeitloses. Sie erinnern daran, wie wenig es braucht, um Spaß zu haben. Ein Stück Kreide, ein Gummiband oder ein paar Murmeln reichten aus, um stundenlang zu spielen. Diese Einfachheit ist heute eine Inspiration. Sie zeigt, dass Spielen nicht teuer oder kompliziert sein muss. Vielleicht können Sie einige dieser Spiele mit Ihren Kindern ausprobieren und so ein Stück Vergangenheit lebendig halten.

Ein Fazit: Was wir von damals lernen können

Die Spiele der 60er waren mehr als nur Zeitvertreib. Sie förderten Kreativität, Bewegung und Gemeinschaft. Sie zeigten, wie wichtig es ist, draußen zu spielen und die Welt um sich herum zu entdecken. Vielleicht ist es an der Zeit, sich an diese Spiele zu erinnern und sie wieder in den Alltag zu integrieren. Denn manchmal sind die einfachsten Dinge die schönsten.

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